Als Gastsystem werden die Architekturen x86 und x64 unterstützt. Welche bei der Erstellung zur Auswahl stehen. Mit VirtualBox ist es möglich mehrere Betriebssysteme als virtuelle Maschinen auf einen PC zu nutzen.
Zur Zeit stehen zwei Versionen mit unterschiedlichen Lizenzen zur Verfügung. Zum einen Oracle VirtualBox die unter der propritären Lizenz PUEL veröffentlicht wird und für persönliche Zwecke sowie in Bildungseinrichtungen kostenfrei genutzt werden darf. Zum anderen die VirtualBox Open Source Edition der einige Funktionen fehlen.
VirtualBox emuliert Festplatten in Containern sogenanten "virtuellen Plattenabbildern" deren Dateiformat als VDI (Virtual Disk Image) bezeichnet wird. Sie ist jedoch auch in der Lage mit Festplattendateien von VMware ( .vmdk) und Virtual-PC (.vhd) sowie mit HDD-Dateien von Parallels zu arbeiten.
VirtualBox emuliert unter anderem folgende Komponenten des Hostsystems:
- die x86-CPU des Hostsystems
- ACPI- und I/O-APIC-Unterstützung
- VESA-kompatible Grafikkarten
- IDE-Controller
- Serial-ATA-Controller
- die Netzwerkkarten AMD PCnet-PCI II (Am79C970A) und PCnet-FAST III (Am79C973), sowie Intel PRO/1000 in den Varianten MT Desktop (82540EM), T Server (82543GC) und MT Server (82545EM)
- Bootvorgang aus dem Netzwerk mit PXE Version 2.1
- die Soundkarten Intel AC97 und Sound Blaster 16
- serielle Schnittstellen
- virtuelle USB-Unterstützung
Folgende Betriebssysteme werden als virtuelle Maschine unterstützt:
- Linux (Kernel 2.2 (eingeschränkt) 2.4 oder 2.6)
- diverse BSD-Derivate
- Microsoft Windows NT, 2000, XP, Server 2003, Vista, 7 und Server 2008 (32-Bit und 64-Bit)
- Mac OS X/Intel
- Solaris
- MS-DOS-kompatible DOS-Betriebssysteme
- L4
- NetWare
VirtualBox ist neben VMware eines der wohl am weitest verbreitesten Desktop-Virtualisierungsprogramme. Es ist in mehreren Sprachen verfügbar, darunter auch in deutsch.
Website: http://www.virtualbox.org/





