VirtualBox ist im Gegensatz zu seiner kommerziellen Konkurenz erstmals in der Lage auch die Desktop-Version des aus dem Hause Appel stammenden Betriebssystems zu virtualisieren. Vorraussetzung dafür ist jedoch, auch aus rechtlichen Gründen, die Verwendung von Apple-Hardware. Mit Hilfe von BootCamp lässt sich auf Appel-PCs jedoch auch Linux und Windows installieren und darin eine VirtualBox mit Mac OS betreiben.
Vorallem an der Beschleunigung der virtuellen Maschienen wurde gearbeitet. So entfernt "Page Fusion" doppelte Speicherblöcke aus gleichzeitig laufenden Maschienen. Das bisher nur für Windows-Gäste funktionierende Verfahren untersucht deren geladene Bibliotheken und entfernt doppelt geladene Dateien. Dadurch soll knapp ein drittel des RAMs in einer VM gespart werden. Für die Zukunft sei auch eine Portierung der Technik auf Linux und Java-Programme geplant. Einen weiteren Geschwingkeitschub soll die Unterstützung aktueller Intel-CPUs, größere Speicherseiten sowie das in den Hypervisor verlegte Netzsubsystem bringen.
Eine weitere Neuerung in VirtualBox 3.2 ist die Möglichkeit für Linux und Windows Server 2008 x64 Data Center Edition die neuen Hot-Plug-Fähigkeiten zu nutzen. Diese erlauben es einer VM, virtuelle CPUs im laufenden Betrieb hinzuzufügen. Linux-Gäste können diese im Gegensatz zu Windows auch wieder entfernen.
Ein komplette Liste der Neuerungen kann man auf der Website von VirtualBox nachlesen. Die neue Version steht für Linux, Mac OS, Windows und OpenSolaris zum Download bereit.





