Bei Slackware 13.1 wird die neuste Technologie eingesetzt ohne auf die gewohnte Stabilität und Einfachheit zu verzichten, so der Hauptentwickler. Durch das Entfernen der Unterstützung des alten IDE-Systems werden nun alle Festplatten mit dem Gerätenamen /dev/sd angesprochen. Im Gegensatz zu anderen Distributionen bleiben HAL und udev jedoch erhalten.
Die neue Version kommt mit der Kernel-Version 2.6.33.4, X-Server 1.7.7, KDE SC 4.4.3, Xfce 4.6.1, K3b 1.91, Firefox 3.6.3, Thunderbird 3.0.4, SeaMonkey 2.0.4, glibc 2.11.1, Bash 4.1.007, GCC 4.4.4, und JDK 6 Update 20n. OpenOffice sucht man im Basissystem ebenso vergeblich wie Gnome. Für Anwender die auf ihren Gnome-Desktop jedoch nicht verzichten wollen stellt das GNOME-Slackbuild-Projekt jedoch eine angepasste Version zur Verfügung.
Slackware ist die wohl älteste noch weiter entwickelte Linuxdistribution und erfreut sich vorallem bei Administratoren großer Beliebtheit. Aus diesem Grund gibt es zum Beispiel bei slackbuilds.org weitere Pakete.
Die Installation von Slackware 13.1 kann entweder als Update mit Hilfe des Tools slapt-get oder mit den offiziellen ISO-Images über die Bühne gebracht werden. Die ISO-Images stehen absofort als Download bereit oder können in Kürze im Slackware-Store oder anderen Händlern für 40- 50 US-Dollar als CD-Set bzw. DVD erworben werden.





