Laut dem Blog OMG!Ubuntu! haben sich die Entwickler von Ubuntu gegen die Bildbearbeitungssoftware Gimp in der Standardinstallation entschieden.
Beschlossen wurde der Einschnitt, der zunächst wie ein schlechter Scherz klingt, auf dem diesjährigen Ubuntu Developer Summit in Dallas, der immer im Folgemonat jedes Ubuntu-Releases stattfindet.
Gimp ist in den Augen der Entwickler nicht mehr zeitgemäß für die Standarddistribution. Zu den Gründen zählen vorallem das Gimp zu viel Platz auf der CD einnimmt und es für Durchschnittsanwender als zu kompliziert gilt. Die Untersuchungen der Entwickler haben ergeben, dass die Mehrzahl der Anwender, Gimp vor allem wegen der komplexen Benutzeroberfläche nicht nutze. Das Bildbearbeitungsprogramm sei vielmehr als Ersatz für Photoshop geeignet.
Einer späteren Installation des beliebten Programms soll jedoch nichts im Wege stehn.
Ersetzt wird Gimp durch F-Spot welches nun die grundlegenden Bildbearbeitungsfunktionen übernehmen soll.
Da die Version 10.04 von Ubuntu als »Long Term Support«-Version kommt, könnte der Wegfall ebenfalls bedeuten das Gimp in Zukunft auch auf mehreren vorinstallierten Geräten verschwinden würde.






Gimp gehört meiner Meinung nach in jede Linuxdistri genauso wie der mkdir-Befehl.
Sicherlich ist der Einstieg für den Leihen etwas schwierig. Aber beim Funktionumfang ist Gimp einfach nicht zu toppen.
Traurig für Gimp und schön für F-Spot, aber Gott sei dank sind andere Distributionen nicht auf dem gleichen Tripp.